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Kooperation mit Medizinischer Universität - Projekt K-Health - Luftqualität in Schulen

Projekt KHEALTHinAIR: Untersuchung der Innenraumluftqualität

Das Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien führt im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes K-HEALTHinAIR eine Studie durch, die den Einfluss der Innenraumluft auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Schüler*innen untersucht. Die Studie begann bereits letztes Jahr und wird nun von Mag. Bernd Fiechtl weitergeführt.


 Link: https://k-healthinair.eu/

Diese umfassende Studie wird an mehreren Schulstandorten durchgeführt und hat eine Gesamtlaufzeit von etwa 2-3 Jahren. Insgesamt nehmen rund 200 Schülerinnen aus ganz Österreich daran teil. Ziel ist es, den Einfluss der Umgebung, insbesondere der Wohnumwelt und der Luftqualität in den Schulen, auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Schülerinnen zu erforschen.



 Vom BG/BRG Judenburg sind die Klassen 6b, 3c und 3d beteiligt. In den Schulklassen sowie im Konferenzzimmer werden umfangreiche Innenraumluftmessungen durchgeführt. Diese Messungen werden durch monatliche Online-Fragebögen ergänzt, deren Beantwortung etwa 10 Minuten in Anspruch nimmt. Die Fragebögen beinhalten standardisierte Fragen zum Thema Wohlbefinden und Lebensqualität.

Einige Kolleg*innen haben sich bereit erklärt, an der Studie teilzunehmen und die monatlichen Fragebögen auszufüllen. Im Konferenzzimmer wurde von Frau Alexandra Kristian ein Luftmessgerät installiert, das kontinuierlich die Luftqualität überwacht.

Ein großes Dankeschön an Bernd für die Übernahme der Koordination!

K-HEALTHinAIR (Webansicht)

Unsere Ansprechpartnerin: Mit freundlichen Grüßen, Alexandra Kristian, BSc MPH Medizinische Universität Wien

Zentrum für Public Health Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin

 

 

KURZINFORMATION: EU-PROJEKT K-HEALTHinAir

K-HEALTHinAir ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt auf EU-Ebene, welches das Wissen über
die Luftqualitätsparameter zu erweitern versucht. Institutionen aus verschiedenen Ländern (u.a.
Spanien, Polen, Österreich) nehmen am Projekt auf unterschiedliche Art teil.


Obwohl es bereits umfangreiche Forschungsarbeiten zur Thematik gibt, fehlen noch Studien, die sich
mit dem Problem der Raumluftqualität als Ganzes befassen und die sich auf die Identifizierung der
Determinanten konzentrieren, die für alle diese Quellen verantwortlich sind.


Im Rahmen des Projekts soll auch ein neuartiger Algorithmus für künstliche Intelligenz entwickelt
werden, der in der Lage ist die potenziellen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der
Raumluftqualität zu identifizieren.


Des Weiteren führt das Projekt eingehende Analysen von Schadstoffquellen, Wechselwirkungen und
Hauptkorrelationen mit Gesundheitsproblemen durch. Quellen der Luftverschmutzung sollen somit
identifiziert und charakterisiert werden.


Es soll eine Open-Access-Plattform auf EU-Ebene ins Leben gerufen werden, die es ermöglicht
Informationen und Kenntnisse zu sammeln und zu teilen.
Außerdem sollen kostengünstige Messmethoden der Innenraumluft für den Endbenutzer aufgezeigt
werden.


Im Rahmen des Projekts gibt es zwei unterschiedliche Studienansätze:
1. Zum eine

n werden Einzelpersonen, insbesondere akute Hochrisikopatienten untersucht, um
das Auftreten, die Auswirkungen, die Determinanten und die Quellen akuter Ereignisse zu
untersuchen.
2. Zum anderen werden zehn verschiedene Settings in Hinblick auf ihre Luftqualität untersucht,
die eine beträchtliche Anzahl an Menschen oder gefährdete Bevölkerungsgruppen betreffen.In Polen und Österreich werden die Settings Wohnraum und Schule untersucht. Der Schwerpunkt
hierbei liegt in der Überwachung relevanter Parameter (T, RH, CO2, PM und VOCs) mittels Sensor,
der Sammlung von Outdoor-Messdaten in der näheren Umgebung und die Verwendung monatlicher
Fragebögen zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden.


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